SCN - KANU

Ocean Sports

Wer Interesse hat, sich dem Outrigger canoe zu widmen, ist bei uns herzlich willkommen. Im Verein stehen zwei 2er und ein 1er den Vereinsmitgliedern zur Verfügung.

Ansprechpartner:
Thomas Austinat
+49 177 2323037
Den Aufnahmeantrag können Sie hier herunterladen.

Das Ocean Sport-Ressort ist in der Abteilung Kanu des SCN das jüngste Mitglied neben den alten bekannten Varianten des Paddelsports. Der Ocean Sport setzt sich prinzipiell aus drei verschiedenen (Boots-)Klassen zusammen: Outrigger canoe, Surfski und dem Stand up Paddleboard.
Seit der Jahrtausendwende wird in der Abteilung Kanu im Outrigger canoe (Auslegerkanu) gepaddelt und entwickelt sich kontinuierlich immer weiter. Die Auslegerkanus stammen aus dem südparzifischen Raum, sind mehr als 2000 Jahre alt und dienten damals zur Erkundung der Meere. Unter anderem wurden auf diese Art die Trauminsel Tahiti oder auch Hawaii entdeckt. Der typische Ausleger am Kanu dient in rauhen Gewässern zur Sicherung der Stabilität in hohen Wellen. Durch die etwas erhöhte Sitzposition wäre es unmöglich, das Boot sicher paddeln zu können.
In den vergangenen zirka 100 Jahren hat sich daraus eine Art Rennsport entwickelt, der im 1er-, 2er oder 6er-Outrigger ausgetragen wird. In der Regel geht es bei diesen Rennen auf dem offenen Meer zwischen meterhohen Wellen darum, so schnell wie möglich die große Entfernung zwischen einzelnen Inseln zu bezwingen. Einzelne Sportler des SCN haben in der jüngeren Vergangenheit bereits den großen Kanal von Hawaii beim Moloka'i hoe-Rennen oder gar ein komplettes Team das Hawaiiki Nui Va'a-Rennen  über 130km mit dem Ziel auf Bora Bora (Tahiti) bezwungen.

In Deutschland gibt es seit ca. 10 Jahren regelmäßige Rennen auf der Ostsee (Rerik, Warnemünde, Rügen) sowie auf den Binnengewässern (Müritz, Tollensesee, Tegeler See) an denen unsere Sportler regelmäßig und erfolgreich teilnehmen.

Die anderen beiden Bootsklassen sind beim SCN bisher weniger verbreitet, aber nicht weniger interessant. Die Surfskis sind im Prinzip an das offenen Meer angepasste Kajaks. Dabei unterscheiden sie sich hauptsächlich darin, dass es sich um geschlossene sit-on-top-Boote handelt, wo der Paddler auf dem Boot und nicht im Boot sitzt. Das größere Volumen ermöglicht es ebenfalls, große Wellen zu bewältigen.

Das Stand-up-Paddleboard ist das Surfbrett ohne Segel, dass von dem Paddler aufrecht stehend, mit einem langen Stechpaddel angetrieben wird. Diese Form der Fortbewegung ist die jüngste und derzeit am stärksten wachsende Bewegung in der Paddelszene. Fast jede Surfschule an der Ostsee hat sich inzwischen mit Material ausgestattet, so dass in der warmen Jahreszeit munter losgepaddelt und gesurft werden kann.